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Software­lokalisierung

Ihre Software spricht die Sprache Ihrer Nutzer

Als Übersetzungsbüro für Softwarelokalisierung übersetzt Translate-Trade Benutzeroberflächen, Hilfetexte und Strings wie Menüpunkte oder Fehlermeldungen ab 0,12 € pro Wort und passt sie an Ihren Zielmarkt an. Unser Büro ist dreifach ISO-zertifiziert: Nach der maschinellen Übersetzung prüfen und lektorieren Muttersprachler jede Zeile, und eine zweite Person kontrolliert das Ergebnis. Schicken Sie uns die Texte Ihrer Software in jedem gängigen Dateiformat oder als PDF.

  • Angebot in 24 h
  • Festpreis vorab
  • Erfahrung seit 1991

4,9 von 5 Sternen

Aus 140+ Bewertungen

Zwei lachende Softwareentwickler geben sich in einem hellen Büro ein High Five, vor ihnen Laptops und Tastaturen
Zwei lachende Männer in dunklen T-Shirts schauen an einem Holztisch gemeinsam auf einen Laptop vor heller Wand
  • Zertifiziert nach ISO 17100
  • Zertifiziert nach ISO 9001
  • Zertifiziert nach ISO 18587
  • Arbeit nach ISO 27001

Diese Kunden vertrauen bereits auf Translate-Trade

1. Was gehört zu einer Software­lokalisierung?

Eine Softwarelokalisierung passt Ihr Softwareprodukt an Sprache, Kultur und Gewohnheiten eines neuen Markts an. Übersetzung und Lokalisierung hängen dabei eng zusammen: Die Übersetzung der Texte ist ein wichtiger Teil, aber nicht der einzige. Das W3C trennt die Begriffe klar: Lokalisierung ist die Anpassung an einen Zielmarkt, Internationalisierung die Gestaltung der Software, die diese Anpassung leicht macht.

Für Ihr Lokalisierungsprojekt heißt das: Wer Ihre Software lokalisiert, braucht sprachliches und technisches Wissen zugleich. Eine gute Fachübersetzung trifft die Begriffe Ihrer Branche und passt trotzdem in die Felder und Menüs Ihrer Benutzeroberfläche.

Für Lokalisierung, Internationalisierung und verwandte Begriffe begegnen Ihnen in Fachtexten Kurzformen. L10N steht für Lokalisierung (L, zehn Buchstaben, N), I18N für Internationalisierung, G11N für Globalisierung und T9N für Übersetzung.

Benutzeroberfläche, Hilfetexte und Dokumentation

Lokalisiert wird fast jeder Text, den Ihre Nutzer sehen. Das gilt für Programme auf dem Desktop genauso wie für Webanwendungen und Apps. Zu diesen Texten gehören zum Beispiel:

  • Die Benutzeroberfläche mit Menüs, Dialogen, Schaltflächen und Meldungen.
  • Tastenkombinationen und Zugriffstasten in den Menüs.
  • Online-Hilfe, Installationsanleitung und Versionsinformationen.
  • Lizenzvereinbarung, Nutzungsbedingungen und Datenschutzhinweise.

Handbuch und Online-Hilfe erklären dieselben Funktionen wie die Benutzeroberfläche. Sie müssen deshalb dieselben Begriffe verwenden: Heißt eine Schaltfläche „Exportieren“, darf die Hilfe nicht von „Ausgeben“ sprechen. Wenn Sie mit dem Softwareprodukt auch Ihre technische Dokumentation übersetzen lassen, passen Oberfläche und Anleitung zusammen.

Lizenz- und Nutzungsbedingungen gehören ebenfalls zur Lokalisierung. Weil sie Verträge mit Ihren Kunden sind, können Sie sie wie Ihre AGB übersetzen lassen. Für Datenschutzhinweise verlangt Art. 12 DSGVO eine klare und einfache Sprache; eine bestimmte Landessprache schreibt der Artikel nicht vor. Klar ist ein Hinweis für Ihre Nutzer aber meist erst in ihrer eigenen Sprache, und dafür sind juristische Übersetzungen der sichere Weg.

Bei Translate-Trade ist die Softwarelokalisierung Teil unserer Übersetzungsdienste: Oberfläche, Hilfe und Rechtstexte Ihres Softwareprodukts übersetzen wir in einem gemeinsamen Auftrag.

Datum, Zahlen und Währungen im Zielmarkt

Datum, Zahlen und Preise sehen in jedem Markt anders aus. In Deutschland steht zum Beispiel 21.10.2026 und 1.234,50 €, in den USA dagegen 10/21/2026 und $1,234.50. Ein fest eingebautes Format bleibt bei der Lokalisierung deshalb stehen und wirkt im Zielmarkt sofort fremd.

Gut gebaute Software legt diese Formate nicht selbst fest. Sie nutzt die Daten des Unicode CLDR (Common Locale Data Repository), einer Sammlung mit Formaten für Datum, Zahlen, Währungen und Maße je Sprache und Region. Auch Sortierung und Pluralregeln stehen dort. Übersetzt wird dann nur der Text rund um ein Datum; die Anpassung des Formats an jede Sprache übernimmt die Software selbst.

2. Wie Translate-Trade Ihre Software übersetzt, ohne den Code anzufassen

Laptop mit geöffnetem Quellcode in einem Editor am Fenster, Grundlage für die Softwarelokalisierung

Damit bei der Lokalisierung Ihrer Software Format und Länge stimmen, brauchen wir Ihre Texte so, wie Ihr Programm sie speichert: als Sprachdateien. Sie schicken uns diese Dateien, wir übersetzen die Texte darin, und Ihr Code bleibt unberührt. Möglich macht das der Aufbau der Dateien: Jeder Text hat einen festen Schlüssel, den Ihre Software aufruft, und nur der Wert dahinter ändert sich je Sprache.

Lokalisierung von Software: Vom Export bis zur Zieldatei

Die Lokalisierung von Software beginnt meist mit einem Export, der sich in agilen Teams mit jedem Sprint wiederholt. Ihr Team zieht die Texte aus dem Projekt in eine Sprachdatei, zum Beispiel als JSON oder XLIFF. Wir übersetzen die Werte, Schlüssel und Struktur bleiben stehen. Aus der lokalisierten Fassung entsteht für jede Sprache eine Zieldatei, die Ihre Entwickler wieder ins Projekt übernehmen.

Ein eigenes Lokalisierungstool brauchen Sie dafür nicht. Sie können uns jedes gängige Dateiformat oder auch PDF schicken. Lokalisierungstools lohnen sich vor allem, wenn Ihr Team viele Sprachen und Versionen selbst verwaltet. Ein Lokalisierungstool schützt Schlüssel, Tags und Code, zeigt beim Übersetzen Kontext und Länge und schlägt Treffer aus dem Translation Memory vor.

Moderne Übersetzungstechnologie arbeitet nach demselben Prinzip: Bearbeitet wird nur der Text, alles Technische ist gesperrt, damit die Funktionalität erhalten bleibt.

Ist Ihr Softwareprodukt eine Web-App, gehört auch die Website dazu. Dann können Sie mit der Oberfläche zugleich Ihre Website übersetzen lassen.

Dateiformate wie JSON, XLIFF, RESX und PO

Die gängigen Dateiformate unterscheiden sich vor allem darin, wo der übersetzbare Text steht:

FormatHerkunftWas übersetzt wird
XLIFFStandard von OASISZieltext (target) zu jedem Ausgangstext (source)
RESX.NET von Microsoftder Wert, der Name bleibt
POGNU gettext„msgstr“ zu jedem „msgid“
JSON, YAMLhäufig in Web-Projektender Wert zu jedem Schlüssel

In einer PO-Datei ist „msgid“ die Zeile mit dem Ausgangstext, „msgstr“ die Zeile für die Übersetzung. Kommt dasselbe Wort in zwei Bedeutungen vor, trennt „msgctxt“ die beiden Meldungen nach ihrem Kontext. Bei RESX bekommt jede Sprache eine eigene Datei, etwa Resources.fr-FR.resx für Französisch in Frankreich.

Bei XLIFF lohnt ein Blick auf die Version. Es gibt die Versionen 1.2, 2.0 und 2.1, und Dateien nach 2.x sind nicht zugleich zu 1.2 konform. Nennen Sie uns deshalb die Version, die Ihr Lokalisierungstool erwartet.

Wer übersetzt, und wie tauschen wir Dateien aus?

Für die Softwarelokalisierung setzt Translate-Trade Übersetzer mit langjähriger Erfahrung im jeweiligen Fachgebiet ein. Bei uns entstehen viele Texte als KI-Übersetzung mit Post-Editing: Zuerst übersetzt eine Maschine, danach bearbeitet ein Mensch jeden Satz. Anschließend prüfen und lektorieren muttersprachliche Übersetzer jeden übersetzten Text.

Firmenkunden tauschen Dateien bei uns über ein Kundenportal aus. Dort laden Sie Ihre Sprachdateien hoch, geben Übersetzungen frei und sehen Terminologie und Translation Memory Ihres Lokalisierungsprojekts ein. Ihre Daten verarbeiten wir DSGVO-konform; mehr dazu lesen Sie unter Datenschutz und Sicherheit.

Schicken Sie uns mit Ihrer Anfrage zur Lokalisierung gern eine Ihrer Sprachdateien. So sehen wir Format und Umfang gleich und können Ihr Angebot genau darauf abstimmen.

3. Kontext, Variablen und Textlänge: Worauf es bei Strings ankommt

Ein String ist ein einzelner Text Ihrer Oberfläche, etwa die Beschriftung einer Schaltfläche oder eine Fehlermeldung. Anders als ein Satz im Dokument steht er in der Sprachdatei ohne seine Umgebung. Der Übersetzer sieht nicht, wo er erscheint, was davor steht und wie viel Platz er hat.

Strings ohne Zusammenhang: Was heißt Open?

Das englische Wort Open zeigt das Problem. Auf einer Schaltfläche heißt es „Öffnen“, als Status eines Tickets „Offen“ und am Eingang eines Geschäfts „Geöffnet“. In der Sprachdatei steht nur das Wort, ohne Hinweis auf seine Rolle.

Jeder mehrdeutige String braucht deshalb Kontext. Die Android-Dokumentation empfiehlt Kommentare direkt am String, etwa „Schaltfläche, höchstens 30 Zeichen“. Screenshots der Oberfläche oder ein Lokalisierungstool mit Vorschau helfen zusätzlich. Hier beginnt bei der Lokalisierung die Zusammenarbeit zwischen Übersetzer und Kunde: Je mehr Kontext Ihre Entwickler mitgeben, desto weniger Rückfragen gibt es.

Mehrzahl, Geschlecht und zusammengesetzte Sätze

Variablen stehen im String in Form von Platzhaltern, zum Beispiel für einen Namen oder eine Anzahl. Android nummeriert sie wie „%1$s“ und „%2$d“, damit Übersetzer ihre Reihenfolge ändern können. Aus „%1$s shared %2$s“ wird im Deutschen etwa „%2$s wurde von %1$s geteilt“. Die Reihenfolge von Platzhaltern darf der Übersetzer ändern, die Zeichen darin nicht.

ICU MessageFormat setzt Variablen in geschweifte Klammern, etwa „{0}“ oder „{host}“. In einer einzigen Meldung regelt es auch Mehrzahl (plural) und Geschlecht (select). Das ist für die Lokalisierung nötig, weil „1 Datei, 2 Dateien“ nicht für jede Sprache reicht. Das Unicode CLDR kennt sechs Pluralkategorien: zero, one, two, few, many und other.

SpracheFormenBeispiel
Deutsch, Englischone und other1 Datei, 2 Dateien
Polnischdrei Formen nach der Zahl1 plik, 2 bis 4 pliki, 5 bis 21 plików, 22 bis 24 pliki
Arabischalle sechs Kategorienzero, one, two, few, many, other
Chinesisch, Japanisch, Koreanischnur othereine Form für jede Zahl

Liefert Ihre Datei nur one und other, fehlen in solchen Sprachen Formen. Im Polnischen ergänzt unser Übersetzungsbüro Polnisch die fehlenden Formen. Ähnlich ist es im Russischen, wo sich die Form eines Wortes ebenfalls nach der Zahl richtet; dort übernimmt das unser Übersetzungsbüro Russisch. Im Arabischen füllt unser Übersetzungsbüro Arabisch alle sechs Kategorien.

Schwierig wird es auch, wenn Ihre Software Sätze erst zur Laufzeit aus Bruchstücken zusammensetzt. Im Englischen funktioniert „Delete the“ mit einem Objekt für jedes Wort. Im Deutschen heißt es aber „die Datei löschen“ und „den Ordner löschen“, denn Genus und Kasus ändern den Artikel. Ganze Sätze mit Platzhaltern und select-Regel vermeiden solche Fehler.

Passt der Zieltext noch auf die Schaltfläche?

Oft nicht ohne Weiteres, denn Zieltexte werden gegenüber dem Englischen meist länger. Microsoft rechnet als Faustwert mit 40 Prozent mehr Länge gegenüber dem englischen Ausgangstext. Bei sehr kurzen Strings sind es 200 bis 400 Prozent: Aus „Tab“ wird in deutschen Oberflächen zum Beispiel „Registerkarte“. Das betrifft die Lokalisierung ins Deutsche ebenso wie ins Französische.

Für den Übersetzer heißt das: Er braucht die erlaubte Länge, um passend zu formulieren. Steht eine Zeichengrenze im Kommentar oder im Lokalisierungstool, sucht er bei der Anpassung ein kürzeres Wort oder eine knappere Form. So bleibt die lokalisierte Beschriftung lesbar, statt auf der Schaltfläche abgeschnitten zu werden.

4. Software lokalisieren ohne Nacharbeit: Was Entwickler vorbereiten

Bei der Softwarelokalisierung sparen Ihre Entwickler am meisten Zeit vor dem ersten übersetzten Text, denn wer die Software früh für mehrere Sprachen auslegt, muss später nichts nachbauen. Das W3C rät deshalb, die Internationalisierung von Anfang an einzuplanen, weil Nachrüsten teuer wird.

Internationalisierung als Voraussetzung

Internationalisierung heißt: Die Software kann jede Sprache aufnehmen, ohne dass sich Code oder Funktionalität ändern. Ihre Entwickler sollten dafür vor allem diese Punkte prüfen:

  • Unicode durchgängig verwenden, damit jede Schrift dargestellt wird.
  • Keine Oberflächentexte fest in den Code schreiben, sondern in Ressourcendateien auslagern.
  • Bidirektionalen Text unterstützen, also Sprachen, die von rechts nach links laufen.
  • Formatbibliotheken für Datum, Zahlen und Währungen nutzen.
  • Im Layout Platz für längere Texte lassen.

Auch Groß- und Kleinschreibung hängt von der Sprache ab. Im Türkischen gibt es ein i mit und eines ohne Punkt: Aus i wird groß İ, aus ı wird I. Lassen Sie Ihre Software ins Türkische übertragen, etwa über unser Übersetzungsbüro Türkisch, sollte Ihr Code Großbuchstaben deshalb nach den Regeln der jeweiligen Sprache bilden.

Wie wichtig eine vollständige Standardsprache ist, zeigt Android. Die Standarddatei „res/values/strings.xml“ muss alle Strings enthalten, sonst bricht die App mit einem Fehler ab. Sprachdateien dürfen dagegen nur einen Teil enthalten: Fehlt dort ein Text, zeigt die App ihn einfach in der Standardsprache an.

Ob Ihre Benutzeroberfläche für die Lokalisierung bereit ist, zeigt ein Test mit Pseudo-Lokalisierung, den wir weiter unten bei der Qualitätssicherung erklären.

Ausgangstexte kurz und eindeutig halten

Viele Rückfragen in der Lokalisierung entstehen schon beim Ausgangstext. Kurze, eindeutige Texte kann ein Übersetzer sicher übertragen, lange Sätze mit mehreren Aussagen nicht. Bilden Sie ganze Sätze mit Platzhaltern, statt Sätze aus Bruchstücken zusammenzusetzen. Geben Sie mehrdeutigen Textbausteinen außerdem einen Kommentar mit, der Rolle und Länge nennt.

Prüfen Sie auch Ihre Produktnamen, bevor die Lokalisierung beginnt. Ein Name, der im Deutschen gut klingt, kann im Zielmarkt eine ungewollte Bedeutung haben. Wer das vor dem Launch klärt, muss Logo, Oberfläche und Werbung später nicht ändern.

Wann Sie den Sprachdienstleister einbinden

Binden Sie den Sprachdienstleister am besten ein, bevor Sie die ersten Dateien exportieren. Klären Sie mit Ihrer Übersetzungsagentur dann Sprachen, Dateiformat, Lokalisierungstool, Termine und ein vorhandenes Translation Memory. So passt der Export von Anfang an, und niemand muss Dateien nachträglich umbauen. Arbeiten Ihre Entwickler agil, legen Sie auch fest, wie neue Texte aus jedem Sprint zu uns kommen.

Bei Translate-Trade nehmen wir diese Angaben gern mit Ihrer Anfrage auf. Schreiben Sie uns, welche Sprachen und welches Format Sie planen, dann sagen wir Ihnen, was wir für Übersetzung und Lokalisierung von Ihnen brauchen.

5. Qualitätssicherung: Was Translate-Trade prüft und was Sie testen

Bevor die lokalisierte Fassung Ihres Softwareprodukts live geht, teilen sich zwei Seiten die Prüfung. Wir sorgen als Sprachdienstleister dafür, dass jede Übersetzung sprachlich stimmt. Ihre Entwickler prüfen, ob die übersetzte Software funktioniert und richtig aussieht.

Sprachliche Prüfung bei Translate-Trade

Bei Translate-Trade prüft eine zweite Person jede Übersetzung, bevor sie zu Ihnen geht. Dieses Vier-Augen-Prinzip gilt für jeden Auftrag, auch für ein kleines Paket neuer Texte aus einem agilen Sprint. Möchten Sie zusätzlich vorhandene Texte prüfen lassen, etwa Ihre englischen Ausgangsstrings, gibt es dafür unser Lektorat und Korrektorat.

Bei der Lokalisierung von Software kommen eigene Prüfpunkte dazu: Länge, Tags, gleiche Begriffe für gleiche Funktionen und der Umgang mit Platzhaltern. Viele dieser Fehler finden Lokalisierungstools und Prüfwerkzeuge automatisch, zum Beispiel eine fehlende Variable.

Zu jeder Lieferung bekommen Sie von uns ein Qualitätsprotokoll. Es belegt, dass Ihre Übersetzung nach dem ISO-Prozess entstanden ist. In Ihrem eigenen ISO-Audit legen Sie es als Nachweis vor. Grundlage ist unsere Zertifizierung: Wir sind ein dreifach zertifiziertes Übersetzungsbüro, nach ISO 9001, ISO 17100 und ISO 18587. Diese Normen regeln den Übersetzungsprozess, den Test Ihrer Software ersetzen sie nicht.

Technische Prüfung und Funktionstest bei Ihnen

Ob die lokalisierte Benutzeroberfläche funktioniert, sieht nur, wer die Software startet. Deshalb testen Sie die Funktionalität in Ihrer eigenen Umgebung. Passen die Texte auf jede Schaltfläche? Stehen Namen und Zahlen an der richtigen Stelle? Öffnet sich jeder Dialog wie in der Ausgangssprache?

Viele Fehler finden Sie schon, bevor übersetzt wird, mit einer Pseudo-Lokalisierung. Microsoft nutzt dafür die Pseudolocales qps-ploc, qps-plocm für gespiegelte Oberflächen und qps-ploca für ostasiatische Zeichen. Jeder String steht dort in Klammern und ist verlängert, so fällt ein abgeschnittener Text sofort auf.

Android bietet en-XA mit Akzenten und längeren Texten sowie ar-XB für die Schreibrichtung von rechts nach links. Beide zeigen abgeschnittene Layouts, fest codierte Texte und zusammengesetzte Strings. Diese Tests mit Werkzeugen der Hersteller ersetzen keine Prüfung der echten Übersetzung.

Prüfen Sie außerdem Handbuch und Hilfe mit. Nach dem neuen Produkthaftungsgesetz gilt auch Software als Produkt, und Anleitungen für den Gebrauch werden bei der Beurteilung eines Fehlers berücksichtigt. Laut Gesetzesbeschluss tritt es am 09.12.2026 in Kraft. Wenn Sie mit der Software auch die Bedienungsanleitung übersetzen lassen, prüfen wir sie ebenfalls nach dem Vier-Augen-Prinzip.

Am Ende halten Sie für jedes Lokalisierungsprojekt beides in der Hand: das Qualitätsprotokoll als Nachweis der sprachlichen Prüfung und die Ergebnisse Ihres eigenen Funktionstests.

6. Was ist bei Apps anders als bei Software für den Desktop?

Hände halten ein Smartphone mit geöffnetem Einstellungsmenü einer App auf dem kleinen Bildschirm

Auch bei Apps stecken die Texte in Sprachdateien, nur sind die Pakete kleiner, die Bildschirme enger und die Geräte zahlreicher. Sie können Ihre App deshalb genauso übersetzen lassen, denn sie folgt denselben Regeln wie die Lokalisierung von Software für den Desktop. Spricht man bei Apps von Lokalisierung, ist übrigens nicht die Ortung gemeint, sondern die Anpassung an Sprache und Markt.

Kleine Bildschirme und viele Geräte

Auf einem Smartphone fehlt der Platz, den eine Oberfläche auf dem Desktop bietet. Ein deutscher Text, der auf einem großen Bildschirm passt, wird auf einem kleinen Gerät schnell abgeschnitten. Dazu kommen Android, iOS und Web, oft mit eigenen Texten je Plattform. Testen Sie Darstellung und Funktionalität der lokalisierten App deshalb auf kleinen und großen Geräten, und nennen Sie uns Zeichengrenzen und Kontext für knappe Stellen wie Tabs und Schaltflächen.

In einer Android-App liegen die übersetzten Strings je Sprache in einem eigenen Verzeichnis, etwa „res/values-fr/strings.xml“ für Französisch oder „values-en-rGB“ für britisches Englisch. Viele Lokalisierungstools lesen diese Verzeichnisse direkt ein.

Nicht nur der Bildschirm bestimmt die Texte einer App, sondern auch ihr Fachgebiet. Banking- und Finanz-Apps haben eigene Fachbegriffe, zum Beispiel Lastschrift, Depot oder Freigabe per TAN. Bei der Lokalisierung müssen diese Begriffe im Zielmarkt so lauten, wie Kunden sie von ihrer Bank kennen. Dafür gibt es unsere Finanzübersetzungen.

Store-Beschreibung, Screenshots und Push-Nachrichten

Zur Lokalisierung einer App gehören auch Texte, die gar nicht in der App selbst stehen. Unsere Übersetzer bearbeiten diese Texte rund um Ihre App ebenfalls, zum Beispiel die Beschreibung im Store, Texte in Screenshots und Push-Nachrichten. Sie sollen in wenigen Wörtern überzeugen und sind damit eher Werbung als Oberfläche.

Hier passt deshalb eine Marketing-Übersetzung mit einer Anpassung von Ton und Wirkung an die Zielsprache. Für Screenshots schicken Sie uns am besten die Texte als Datei, nicht nur das Bild. Senden Sie Sprachdateien und Store-Texte gern in einem Lokalisierungsprojekt zusammen, dann lauten die Begriffe dank Translation Memory in App und Store gleich.

7. Agile Lokalisierung: Was bei jedem Update neu übersetzt wird

Bei einem Update müssen Sie nicht alles neu übersetzen lassen. Zu bearbeiten sind meist nur die Strings, die neu dazukommen oder sich geändert haben. Viele Teams lokalisieren deshalb im Takt ihrer Sprints, in kleinen Paketen und oft in vielen Sprachen zugleich. Man spricht dann von agiler oder kontinuierlicher Lokalisierung.

Neue und geänderte Strings

Wie erkennt man bei der Lokalisierung Übersetzungen, die nach einer Änderung nicht mehr passen? Bei gettext übernimmt das msgmerge. Das Werkzeug gleicht nach einem Update die alten Übersetzungen mit den neuen Ausgangstexten ab und markiert unsichere Treffer mit dem Flag „fuzzy“. Der Übersetzer prüft diese Stellen und entfernt das Flag, sobald die Übersetzung wieder stimmt.

Lokalisierungstools arbeiten ähnlich mit einem Translation Memory, einem Speicher für bereits übersetzte Sätze. Es erkennt wiederkehrende Strings, sodass in jedem agilen Sprint nur Neues bearbeitet werden muss. Bei Translate-Trade laden Firmenkunden die neuen Texte einfach im Kundenportal hoch und geben die Übersetzungen dort frei.

Einheitliche Begriffe über alle Versionen

Ein Begriff, der in Version 1 „Projektmappe“ heißt, sollte in Version 5 nicht plötzlich „Lösung“ heißen. Sonst finden Nutzer die Funktion in Hilfe und Oberfläche nicht wieder. Als Firmenkunde halten Sie mit unserem Terminologiemanagement und einem Translation Memory Ihre Fachbegriffe von Version zu Version und in allen Sprachen gleich.

Terminologie lässt sich als TBX-Datei zwischen Lokalisierungstools austauschen, einem Format nach ISO 30042:2019. Microsoft stellt zum Beispiel seine IT-Terminologie in fast 100 Sprachen so bereit. Für deutsche Oberflächen legt der Microsoft German Localization Style Guide auch die Anrede fest: „Sie“ im Imperativ, etwa „Klicken Sie auf OK.“ Das gilt bei Microsoft. Für Ihr Softwareprodukt entscheiden Sie selbst, wichtig ist nur, dass die Anrede in jeder Version gleich bleibt.

Eilfall vor dem Release

Gerade in agilen Projekten kommen kurz vor dem Release oft noch neue Texte dazu, etwa eine geänderte Fehlermeldung oder ein neuer Hinweis. Für solche Fälle bieten wir eine Express-Übersetzung gegen Aufschlag an. Je kleiner das Paket und je klarer der Kontext, desto schneller hat der Übersetzer die Texte lokalisiert.

Nennen Sie uns in Ihrer Anfrage die Release-Termine Ihrer Lokalisierungsprojekte. Dann sehen wir gleich, ob ein Eilauftrag nötig ist, und finden mit Ihnen den passenden Weg.

8. Software für China, Japan, Korea und die arabische Welt

Die Lokalisierung von Software gelingt auch mit ganz anderen Schriften. Voraussetzung ist ein Programm, das Unicode durchgängig verarbeitet und die Anpassung des Layouts an die Sprache erlaubt. Dann lassen sich Ihre Softwareprodukte für Asien, den arabischen Raum und Europa aus derselben Codebasis lokalisieren.

Englisch ist die Sprache, die wir am häufigsten übersetzen. Für viele deutsche Hersteller ist die englische Fassung deshalb der erste Schritt der Softwarelokalisierung, etwa mit unserem Übersetzungsbüro Deutsch-Englisch. Wer danach weitere Märkte in Europa erschließt, findet bei unserem Übersetzungsbüro Französisch und unserem Übersetzungsbüro Spanisch dieselbe Arbeitsweise.

Für die Niederlande hilft unser Übersetzungsbüro Deutsch-Niederländisch, für Italien unser Übersetzungsbüro Italienisch. Alle diese europäischen Sprachen laufen wie Deutsch von links nach rechts. Gespiegelt wird die Oberfläche dort nicht, es geht vor allem um Textlänge und Formate.

Chinesisch, Japanisch und Koreanisch: Zeichen und Textlänge

Chinesisch, Japanisch und Koreanisch nutzen eigene Zeichensätze. Chinesische und japanische Texte sind in Zeichen gezählt oft kürzer als englische. Bei der Lokalisierung brauchen sie aber eine Schriftart, die alle Zeichen darstellt, und meist eine größere Schrift, damit sie gut lesbar bleiben. Für diese Märkte arbeiten unser Übersetzungsbüro Chinesisch, unser Übersetzungsbüro Japanisch und unser Übersetzungsbüro Koreanisch direkt mit Ihren Sprachdateien.

Arabisch und Hebräisch laufen von rechts nach links. Dann wird die ganze Oberfläche gespiegelt: Menüs stehen rechts, und Pfeile für Vor und Zurück zeigen in die andere Richtung. Schwierig sind gemischte Texte mit Zahlen, Markennamen in lateinischer Schrift oder Platzhaltern.

Ihre Anordnung regelt der Unicode Bidirectional Algorithm (UAX #9), den die Software unterstützen muss. Weil die Schreibrichtung eine Anpassung des Layouts verlangt, brauchen wir die Texte als bearbeitbare Sprachdateien und nicht als Bild.

Dokumentation und Shop-Texte zum Launch

Zur Lokalisierung für den Launch gehören mehr Texte als die Oberfläche. Verkaufen Sie Ihr Softwareprodukt über einen eigenen Shop, können Sie den Onlineshop übersetzen lassen, mit Produktdaten und Beschreibungen. Damit die Produktseiten dort auch gefunden werden, berücksichtigt eine SEO-Übersetzung die Suchbegriffe der Nutzer. Handbücher entstehen als technische Übersetzungen.

Steuert Ihre Software eine Maschine, gilt ab Januar 2027 die Maschinenverordnung (EU) 2023/1230. Sie verlangt Betriebsanleitung und Sicherheitsinformationen in der Sprache, die der jeweilige Mitgliedstaat festlegt, auch in digitaler Form in der Software der Maschine.

Für Medizin-Software gilt die Medizinprodukteverordnung (EU) 2017/745, ebenfalls mit Informationen in der Amtssprache, die der Mitgliedstaat festlegt. Dafür gibt es unsere Übersetzungen für die Medizintechnik. Verlangt eine Behörde etwa einen Lizenzvertrag in beglaubigter Form, erhalten Sie bei uns eine beglaubigte Übersetzung, die in Deutschland anerkannt wird.

Bei Lokalisierungsprojekten für mehrere Märkte gehören Übersetzung und Lokalisierung von Oberfläche, Handbuch und Shop-Texten in einen gemeinsamen Zeitplan.

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Unsere Übersetzungs­leistungen für Software

Sprachen

Alle Zielsprachen Ihres Release in einem Auftrag

Mit dem Übersetzungsbüro Translate-Trade haben Sie einen Partner, der Sie bei der Softwarelokalisierung in jeder Sprache unterstützt, die Sie brauchen. Regulär arbeiten wir mit über 180 Sprachen, und auch für exotische Kombinationen finden wir den passenden Übersetzer. Mehrere Zielsprachen in einem Auftrag sind kein Problem.

Auch in einer Sprache, die Sie selbst nicht verstehen, bleibt die Qualität nachprüfbar: Muttersprachler prüfen und lektorieren jede Übersetzung, und zu jeder Lieferung bekommen Sie ein Qualitätsprotokoll. Firmenkunden halten ihre Fachbegriffe mit Translation Memory und einheitlicher Terminologie über alle Sprachen konsistent.

Dokumentenübersetzung

Alle Dokumente rund um Ihr Produkt, vertraulich behandelt

Seit 1991 übersetzt Translate-Trade Dokumente jeder Art in höchster Qualität, vom Vertrag bis zur Online-Hilfe. Senden Sie uns Ihr Dokument am besten in einem bearbeitbaren Format wie Word. Ist das nicht möglich, genügt ein übliches PDF.

Brauchen Sie zusätzlich eine Beglaubigung, nennen Sie uns bei der Anfrage das Amt, das sie anerkennen muss, und die Art der Beglaubigung, die dort verlangt wird. Wir finden den passenden beeideten Übersetzer und kümmern uns um alles Weitere. Ihre Unterlagen sind bei uns sicher: Jeder, der daran arbeitet, ist zur Vertraulichkeit verpflichtet.

Preise

Ab 0,12 € pro Wort, als Festpreis ohne spätere Zuschläge

Softwarelokalisierungen kosten bei Translate-Trade für Privatkunden ab 39 € pro Seite und für Firmenkunden ab 0,12 € pro Wort. Viele Übersetzungsbüros werben mit niedrigen Preisen, aber nach der Bestellung kommen dann Zuschläge dazu. Bei uns nicht: Alle unsere Preise sind Festpreise. Sie erhalten nach Ihrer Anfrage ein Angebot, das bis zu einem festgelegten Datum gilt, und dabei bleibt es.

Der Preis Ihrer Übersetzung hängt von drei Faktoren ab: dem Umfang Ihres Textes, dem Fachgebiet und dem gewünschten Lieferdatum. Sichern Sie sich jetzt Ihr persönliches Angebot für Ihre Übersetzung: Formular ausfüllen, Dokument hochladen, und innerhalb von 24 Stunden haben Sie Ihren Festpreis.

DokumentPreis
Software-Oberfläche3.000 Wörter, Fachübersetzungab 360 €
Handbuch10.000 Wörter, Fachübersetzungab 1.200 €
Website8.000 Wörter, Fachübersetzungab 960 €
Vertrag3.000 Wörter, Fachübersetzungab 360 €

Rechenbeispiele zzgl. USt., Englisch ↔ Deutsch

Alle Übersetzungspreise

Gut zu wissen

Worauf sich Softwarehersteller verlassen können

Vom Qualitätsprotokoll bis zur Formatliste: Das zählt, wenn Ihr Produkt in neuen Sprachen erscheint.

Für Ihre ISO-Audits

Qualitätsprotokoll zu jeder Lieferung

Zu jeder Lieferung ein Qualitätsprotokoll: Es belegt den ISO-Prozess und dient als Nachweis für Ihre nächste ISO-Zertifizierung.

Datenschutz

DSGVO-konform

Verarbeitung nach EU-Datenschutzrecht

Lisa Winkler und Martin Neuwirth bei der Arbeit
ISO 17100

Fachleute statt Zufall

Übersetzt und geprüft nach internationaler Norm.

Variablen bleiben unverändert

  • %s
  • %d
  • %1$s
  • %@
  • {0}
  • $name
  • <b>
  • <br>

Ihre Datei, Ihr Format

Von Word bis InDesign, von .pdf bis .xml: Wir bearbeiten eine Vielzahl an Dateiformaten, und das ohne Zusatzkosten.

  • JSON
  • XLIFF
  • PO
  • RESX
  • STRINGS
  • PROPERTIES
  • YAML
  • XML
  • TS
  • TMX
  • SDLXLIFF
  • HTML
  • CSV
  • XLSX
  • DOCX
  • PDF

Kundenstimmen

Bewertungen von echten Kunden

4,9/5

Basierend auf 140+ Bewertungen auf Trustpilot und Google

In 3 Schritten zu Ihrer Übersetzung

  1. Schritt 1: Kostenloses Angebot erhalten

    Stellen Sie Ihre Anfrage per E-Mail oder direkt online: Sprachen wählen, Dokumente hochladen, kurz beschreiben, worum es geht. Ihr Angebot erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden; wenn es schnell gehen muss, als Express-Übersetzung auch über Nacht.

  2. Schritt 2: Übersetzung und Lektorat

    Eine KI übersetzt vor, ein Fachübersetzer überarbeitet jeden Satz im Post-Editing, eine zweite Fachperson prüft im Lektorat. Ihre Terminologie und Ihr Translation Memory sorgen dafür, dass Fachbegriffe in jedem Projekt gleich bleiben.

  3. Schritt 3: Lieferung der Übersetzung

    Sie erhalten die übersetzten Dateien per E-Mail, WeTransfer oder im LANI-Kundenportal, wo alle Projekte, Versionen und Freigaben an einem Ort liegen. Jede Lieferung kommt mit Qualitätsprotokoll: Als zertifiziertes Übersetzungsbüro nach ISO 17100 dokumentieren wir jeden Schritt, damit Sie bei Audits den Nachweis haben.

Kostenloses Angebot für Ihre Übersetzung

Laden Sie Ihr Dokument hoch und erhalten Sie einen verbindlichen Festpreis, bevor wir mit der Arbeit beginnen.

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Häufige Fragen zu Lokalisierungs­projekten

Hier finden Sie Antworten auf Fragen, die Softwarehersteller vor dem Start ihrer Lokalisierungsprojekte oft noch haben.

Für die Softwarelokalisierung braucht Translate-Trade vor allem Ihren String-Export, also die Sprach- und Ressourcendateien, und Sie können uns jedes gängige Format oder PDF schicken. In unserer Hilfe steht, welche Dateiformate wir bearbeiten; bei XLIFF nennen Sie bitte die XLIFF-Version Ihres Lokalisierungstools, weil XLIFF 1.2 und 2.x nicht austauschbar sind. Screenshots, Zeichenbegrenzungen, Glossar, Styleguide, frühere Übersetzungen, ein vorhandenes Translation Memory, Releaseplan und die Liste Ihrer Zielmärkte ersparen weitere Rückfragen. Handbücher oder Hilfetexte als PDF schicken Sie einfach mit, denn bei uns können Sie auch solche Dokumente übersetzen lassen.

Bei einem Update werden meist nur die neuen und geänderten Strings übersetzt, nicht die ganze Sprachdatei noch einmal, auch im agilen Takt kurzer Sprints. Translation Memory und eine einheitliche Terminologie sorgen dafür, dass Ihre Fachbegriffe von Version zu Version und in allen Sprachen gleich lauten.

Ja, bei Translate-Trade werden Ihre Texte zuerst maschinell übersetzt und danach von Menschen überarbeitet (Post-Editing). Schlüssel und Struktur Ihrer Sprachdateien bleiben dabei unverändert. Muttersprachliche Übersetzer prüfen und lektorieren jede Übersetzung, und für dieses Post-Editing ist unser Übersetzungsbüro nach ISO 18587 zertifiziert.

Quellcode, Sprachdateien und Angaben zu unveröffentlichten Softwareprodukten behandelt Translate-Trade vertraulich und DSGVO-konform. Translate-Trade arbeitet nach ISO/IEC 27001.

Als Richtwert schafft Translate-Trade bei Fachübersetzungen etwa 300 Normzeilen pro Werktag, die Lieferzeit hängt also vor allem vom Umfang der neuen Texte ab. Drängt der Release, gibt es Express gegen Aufschlag, und Ihr Angebot erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden.

Eine Übersetzung überträgt den Text in eine andere Sprache, die Lokalisierung von Software, kurz L10N, passt dagegen das ganze Produkt an Sprache, Formate und Zielmarkt an. Dazu gehört zum Beispiel die Anpassung von Datums-, Zahlen- und Währungsformaten; die Vorstufe ist die Internationalisierung, kurz I18N, die den Code schon für mehrere Sprachen vorbereitet.