1. Wie läuft ein Auftrag im Kundenportal ab?
Am einfachsten zeigt es ein Beispiel. Sie brauchen eine Bedienungsanleitung mit 4.200 Wörtern auf Englisch und Französisch. Statt Anhänge zu verschicken und nachzufragen, steht jeder Schritt am Auftrag im Kundenportal.
| Wann | Status im Portal | Was passiert |
|---|---|---|
| Mo 9:10 | Anfrage eingegangen | Sie laden die Word-Datei hoch, wählen Englisch und Französisch und nennen Ihren Wunschtermin. |
| Mo 11:30 | Angebot offen | Festpreis und Liefertermin stehen am Auftrag. Sie geben das Angebot mit einem Klick frei. |
| Di 8:30 | In Übersetzung | Je Zielsprache arbeitet ein muttersprachlicher Fachübersetzer mit Ihrer Terminologie. |
| Mi 14:20 | Im Lektorat | Eine zweite Person prüft jede Sprache im Lektorat und Korrektorat gegen den Ausgangstext. |
| Do 15:40 | Geliefert | Sie laden die fertigen Dateien je Sprache herunter. |
Ihr Anteil an diesem Ablauf sind zwei Klicks: Upload und Freigabe. Den Rest erledigt Ihr Projektmanager. Er bleibt auch Ihr Ansprechpartner, wenn Sie lieber kurz anrufen. Standardmäßig entsteht die Übersetzung als KI-Übersetzung mit Post-Editing durch einen Fachübersetzer. Wünschen Sie keine KI, übersetzt ein Fachübersetzer von Anfang an selbst; das kostet 30 % mehr.
2. Was brauchen Sie, um das Portal zu nutzen?
Einen Browser und eine E-Mail-Adresse. Das Kundenportal läuft auf der Übersetzungsplattform LANI und braucht keine Installation und keine Lizenz. Den Zugang richten wir auf Anfrage für Sie ein. Auf Wunsch zeigt Ihnen Elisabeth Scharl-Crano aus unserem Office Management das Portal in einem kurzen Termin am Bildschirm.
Das Portal ist ein Angebot, keine Pflicht. Wer lieber per E-Mail bestellt, kann das weiterhin tun. Ihr Projektmanager bleibt auf beiden Wegen derselbe Ansprechpartner.
3. Was passiert mit Ihren Dateien?
Gerade bei Verträgen, Personalunterlagen oder Produktdaten vor dem Launch ist das die wichtigste Frage. Ihre Dateien laufen über die TLS-verschlüsselte Upload-Plattform, nicht über E-Mail-Anhänge. Sie liegen auf selbst gehosteten, DSGVO-konformen Servern. Zugriff haben nur die Personen, die an Ihrem Auftrag arbeiten. Alle Mitarbeitenden haben eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterschrieben. Für die KI-Vorübersetzung nutzen wir DSGVO-konforme Systeme, Ihre Texte trainieren keine KI-Modelle.
Nach der Lieferung bleiben Ihre Aufträge im Archiv. Standard ist die gesetzliche Aufbewahrungsfrist von sieben Jahren. Sie können sie verkürzen oder verlängern lassen. Auf Antrag löschen wir sofort nach Projektabschluss und stellen ein Löschprotokoll aus. Welche Maßnahmen wir darüber hinaus treffen, beschreibt die Seite Datensicherheit bei Übersetzungen.
4. Was gilt, wenn mehrere Kollegen bestellen?
In vielen Firmen bestellen mehrere Abteilungen Übersetzungen, oft ohne voneinander zu wissen. Wer bei Ihnen Zugang zum Portal bekommt und was er dort tun soll, stimmen wir bei der Einrichtung mit Ihnen ab. Dabei klären wir zum Beispiel:
- Wer soll Aufträge erteilen und Angebote freigeben?
- Bestellen die Abteilungen getrennt oder über eine zentrale Stelle?
- Brauchen Sie Bestellnummer oder Kostenstelle auf der Rechnung?
Mit einem Rahmenvertrag gelten für alle Abteilungen dieselben Preise. Dann reicht oft der Upload, ein eigenes Angebot je Auftrag entfällt.
5. Was bringt das Portal bei Folgeaufträgen?
Je öfter Sie bestellen, desto mehr lohnt sich der gemeinsame Ort. Jeder freigegebene Satz landet in Ihrem Translation Memory, jeder geklärte Fachbegriff in Ihrem Glossar. Kommt die Bedienungsanleitung im nächsten Jahr als neue Version, berechnen wir nur die neuen und geänderten Sätze. Bei Updates von Handbüchern, Katalogen oder Verträgen werden Übersetzungen so bis zu 80 % günstiger.
Auch die Suche entfällt. Die Lieferung von letzter Woche, die Vorversion aus dem Frühjahr und das passende Angebot liegen am Auftrag im Archiv.
6. Kundenportal oder eigene LANI-Lizenz: was passt?
Beides läuft auf derselben Technik, löst aber unterschiedliche Aufgaben. Im Kundenportal übersetzt Ihr Sprachdienstleister Translate-Trade für Sie, Sie sehen Aufträge, Termine und Dateien. Mit einer eigenen LANI-Lizenz übersetzt Ihr Team selbst mit KI, prüft und gibt frei.
| Kriterium | Kundenportal | Eigene LANI-Lizenz |
|---|---|---|
| Wer übersetzt | Translate-Trade | Ihr Team mit KI, Post-Editing durch Fachübersetzer buchbar |
| Was Sie tun | hochladen, freigeben, herunterladen | übersetzen, prüfen, Workflows und Rollen steuern |
| Kosten | in jedem Auftrag enthalten | ab [Preis] pro Monat |
| Passt bei | gelegentlichen bis regelmäßigen Aufträgen | hohem Volumen, eigenen Reviewern, CMS- oder PIM-Anbindung |
Viele Kunden verbinden beides: Standardtexte übersetzt das eigene Team, anspruchsvolle Texte gehen als Auftrag an uns. Welche Werkzeuge hinter beiden Wegen arbeiten, von Translation Memory bis Qualitätsprüfung, zeigt die Seite zur Übersetzungstechnologie.
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