1. Geschäfte mit Japan: Ihr Japanisch-Übersetzungsbüro für Unternehmen
Für Unternehmen in Deutschland übersetzt unser Übersetzungsbüro Japanisch aus dem Japanischen und ins Japanische. Als Sprachdienstleister übernehmen wir Ihre Unterlagen für Kunden und Partner auf dem japanischen Markt ebenso wie japanische Dokumente, die Sie hier verstehen und weiterverarbeiten müssen. Muttersprachler prüfen und lektorieren jede japanische Übersetzung, bevor sie zu Ihnen geht.
Der Bedarf folgt dem Handel. Von Januar bis November 2024 exportierte Deutschland Waren für 20,1 Mrd. Euro nach Japan, laut Destatis 2025. An erster Stelle stehen pharmazeutische Erzeugnisse mit 26,3 Prozent, vor Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit 21,7 Prozent und Maschinen mit 11,7 Prozent. Aus Japan kommen vor allem Elektronik, Maschinen und Fahrzeuge, mit ihnen auch japanische Dokumente.
Daraus ergeben sich die typischen Fachübersetzungen. Arzneimittel brauchen pharmazeutische Übersetzungen, und wer Medizinprodukte auf den japanischen Markt bringt, bestellt dazu oft medizinische Übersetzungen.
Für Hersteller und Zulieferer von Kraftwagen liefern wir Übersetzungen für die Automobilindustrie. Wer Händler und Werkstätten in Japan beliefert, kann bei uns auch sein Werkstatthandbuch übersetzen lassen. Maschinen und Anlagen brauchen außerdem eine technische Übersetzung, etwa für Anleitungen und Datenblätter.
Japanische Unternehmen in Düsseldorf und Nordrhein-Westfalen
Viele Aufträge entstehen nicht im Export auf den japanischen Markt, sondern direkt vor der Haustür. In Nordrhein-Westfalen arbeiten mehr als 650 japanische Unternehmen mit rund 81.000 Beschäftigten, laut Landesregierung NRW 2026. Rund 12.000 Japanerinnen und Japaner leben dort. Allein in der Stadt Düsseldorf sitzen etwa 400 japanische Unternehmen, laut NRW.Global Business 2025.
Gehört Ihr Unternehmen zu einem japanischen Konzern, gehen Monatsberichte, Budgets, Abschlüsse und der Geschäftsbericht regelmäßig an die Zentrale in Japan. Für diese Berichte bieten wir eine Finanzübersetzung, in der Zahlen und Fachbegriffe dank fester Terminologie genau so ankommen, wie sie gemeint sind. Umgekehrt übersetzen wir Richtlinien und Präsentationen der Zentrale, damit Ihre Belegschaft sie auf Deutsch lesen kann.
Übersetzungen Deutsch-Japanisch für Anleitungen, Verträge und Websites
Für Unternehmen auf dem japanischen Markt wiederholen sich bestimmte Dokumente. Typische Texte sind zum Beispiel:
- Bedienungsanleitungen und technische Unterlagen für Maschinen und Fahrzeuge.
- Verträge, Geheimhaltungsvereinbarungen und Angebote.
- Websites, Kataloge und Produktbeschreibungen.
- Präsentationen und Schreiben an Händler und Partner.
- Berichte und Richtlinien zwischen Tochtergesellschaft und Zentrale.
Jede dieser Fachübersetzungen übernimmt bei uns ein Japanisch-Übersetzer mit langjähriger Erfahrung im jeweiligen Fachgebiet. Terminologie und Translation Memory sorgen dafür, dass Fachbegriffe in der Anleitung ebenso stimmen wie Formulierungen im Vertrag.
Kabushiki Kaisha und Gōdō Kaisha: Rechtsformen ohne deutsches Gegenstück
Japanische Verträge und Registerauszüge nennen Rechtsformen, die es im deutschen Recht so nicht gibt. Das japanische Gesellschaftsgesetz kennt unter anderem die Kabushiki Kaisha (株式会社), amtlich englisch „Stock Company“, und die Gōdō Kaisha (合同会社), englisch „Limited Liability Company“. Beide decken sich nicht mit AG und GmbH.
Wenn Sie einen Vertrag übersetzen lassen, ist es deshalb üblich, solche Rechtsformen nicht durch AG oder GmbH zu ersetzen. Sinnvoller ist es, in Verträgen den japanischen Namen zu nennen und kurz zu erklären. So bleibt klar, mit welcher Gesellschaft Sie es zu tun haben. Für Verträge und andere Rechtstexte bieten wir juristische Übersetzungen an.
Schicken Sie Ihre Verträge, Anleitungen und anderen Dokumente gern an unser Übersetzungsbüro für Deutsch-Japanisch. Nennen Sie uns dabei Ihr Fachgebiet, dann wählen wir einen Japanisch-Übersetzer, der darin Erfahrung hat. Vorhandene Terminologie oder ein Translation Memory schicken Sie am besten gleich mit.
2. Beglaubigte Übersetzungen Japanisch-Deutsch: Koseki statt Geburtsurkunde
Für japanische Dokumente verlangt ein deutsches Amt in der Regel eine beglaubigte Übersetzung für Behörden. Sie erkennen sie am Vermerk mit Stempel und Unterschrift, der bestätigt, dass die deutsche Fassung mit dem japanischen Original übereinstimmt. Beglaubigte Übersetzungen aus unserem Übersetzungsbüro für Japanisch werden in Deutschland anerkannt.
Ein Unterschied zu europäischen Urkunden fällt sofort auf: Japan stellt keine Geburtsurkunde aus. Stattdessen führt das Land für seine Staatsangehörigen ein Familienregister, das Geburt und Heirat zugleich nachweist.
Heirat, Visum, Zeugnisanerkennung: Wann Ämter Übersetzungen verlangen
Meist geht es um eine Heirat, den Aufenthalt in Deutschland oder ein Studium. Die folgende Übersicht zeigt typische Anlässe für eine beglaubigte Übersetzung, die zuständige Stelle und die Unterlage aus Japan:
| Anlass | Deutsche Stelle | Unterlage aus Japan |
|---|---|---|
| Heirat in Deutschland | Standesamt | Koseki Tōhon mit Apostille |
| Ehe aus Japan eintragen lassen | Standesamt | Koseki Tōhon oder Annahmebescheinigung |
| Aufenthalt und Familiennachzug | Ausländerbehörde | Nachweis von Ehe oder Geburt |
| Studium und Zeugnisanerkennung | Hochschule | Zeugnisse und Abschlüsse |
Für Paare steht meist der Heiratsnachweis im Mittelpunkt. Bei japanischen Staatsangehörigen übernimmt der Auszug aus dem Familienregister diese Rolle. Sie können ihn bei uns wie jede andere Heiratsurkunde übersetzen lassen.
Auch eine Scheidung in Japan muss in Deutschland erst anerkannt werden. Das OLG Dresden etwa verlangt dafür laut Merkblatt von 2021 den Koseki Tōhon und das Scheidungsurteil oder das Schlichtungsprotokoll, jeweils mit Rechtskraftnachweis, Apostille und Übersetzung. Der Rechtskraftnachweis bestätigt, dass die Entscheidung endgültig ist.
Für ein Studium oder eine Bewerbung in Deutschland zählen vor allem Zeugnisse und Abschlüsse, die Hochschulen oft als beglaubigte Übersetzung verlangen. Dazu können Sie bei uns auch Ihren Lebenslauf übersetzen lassen.
Unterlagen aus Japan: Koseki Tōhon und Annahmebescheinigung
Jeder japanische Staatsangehörige steht im Familienregister Koseki (戸籍), das die Gemeinden führen. Als Nachweis von Geburt oder Heirat verlangt die Deutsche Botschaft Tokyo den Auszug Koseki Tōhon (戸籍謄本), versehen mit Apostille und Übersetzung.
Ist keiner der Ehegatten Japaner, gibt es keinen Eintrag im Koseki. Dann gilt die Annahmebescheinigung der Eheschließungsmeldung (Konin juri shōmeisho, 婚姻届受理証明書) als Nachweis. Bei einer Geburt in Japan gilt für Nichtjapaner entsprechend die Annahmebescheinigung der Geburtsmeldung.
Viele Daten in diesen Dokumenten stehen im japanischen Ära-Kalender, mit dem Namen der Ära in Kanji. Die Ära Reiwa begann am 1. Mai 2019, Reiwa 1 entspricht also dem Jahr 2019. Davor galt seit dem 8. Januar 1989 die Ära Heisei. Damit ein deutsches Amt solche Angaben ohne Umrechnen lesen kann, muss jedes Datum in der beglaubigten Übersetzung eindeutig stehen.
Apostille aus Japan: Wer sie ausstellt und wann sie nötig ist
Japan ist seit dem 27.07.1970 Vertragsstaat des Haager Apostille-Übereinkommens. Die Apostille ist ein Stempel, der die Echtheit von Unterschrift und Siegel einer Urkunde bestätigt; in Japan stellt sie das Außenministerium aus. Eine Legalisation durch die deutsche Botschaft entfällt deshalb. In der Regel verlangen deutsche Stellen die Apostille für japanische Urkunden, etwa für den Koseki Tōhon beim Standesamt.
Wichtig ist die Reihenfolge. Die Apostille kommt zuerst auf das Original, danach folgt die Übersetzung offizieller Dokumente. So umfasst die beglaubigte Übersetzung Urkunde und Apostille, und das Amt erhält beides in einer Fassung.
Die deutschen Vertretungen in Japan übersetzen selbst nicht, so die Botschaft Tokyo. Ob ein Amt in Deutschland Übersetzungen nicht vereidigter Übersetzer annimmt, fragen Sie am besten vorher. Sicherer ist die Übersetzung durch einen in Deutschland vereidigten Übersetzer. Je nach Bundesland heißen vereidigte Übersetzer auch ermächtigt oder öffentlich bestellt.
3. Kanji, Hiragana, Katakana: Welche Schrift steht wofür?

Japanisch zählt zu den schwersten Sprachen der Welt, für Deutschsprachige vor allem wegen der Schrift. Ein japanischer Satz mischt drei Schriftsysteme, nämlich Kanji, Hiragana und Katakana, und jedes hat eine eigene Aufgabe:
| Schrift | Wofür sie steht | Beispiel |
|---|---|---|
| Kanji | Begriffe und Wortstämme | Japan (日本) |
| Hiragana | Endungen und Grammatik | Endung von „gehen“ (行きます) |
| Katakana | Fremdwörter und Namen | München (ミュンヘン) |
Kanji stammen aus dem Chinesischen. Im Japanischen tragen Kanji aber oft eine andere Lesung oder eine andere Bedeutung. Eine chinesische Fassung ersetzt deshalb keine japanische Übersetzung, auch wenn beide Sprachen dieselben Zeichen nutzen. Brauchen Sie Texte für den chinesischen und den japanischen Markt, übernimmt unser Übersetzungsbüro Chinesisch die chinesische Fassung.
Mischung der Schriften je Branche und Textsorte
Wie viele Kanji ein Text enthält, hängt von Branche und Textsorte ab. Bei der Übersetzung technischer Dokumentation und in IT-Texten stehen viele Lehnwörter in Katakana, oft aus dem Englischen. Verwaltungs- und Rechtstexte setzen dagegen mehr Kanji ein. Bei einer Fachübersetzung muss der Japanisch-Übersetzer deshalb wissen, welche Schreibweise in Ihrer Branche üblich ist, sonst wirkt der Text auf japanische Muttersprachler fremd.
Als Richtschnur dient die amtliche Liste der Jōyō-Kanji mit 2.136 Schriftzeichen, festgelegt mit der Kabinettsbekanntmachung vom 30.11.2010. Sie gilt für Gesetze, Behörden und Presse, nicht aber für Fachgebiete, und Eigennamen erfasst sie grundsätzlich nicht. Fachbegriffe und Namen können also Kanji außerhalb der Liste enthalten, die der Übersetzer trotzdem kennen muss.
Deshalb prüfen und lektorieren bei uns Muttersprachler jede japanische Übersetzung. Sie erkennen, ob ein seltenes Kanji in der Fachübersetzung richtig gewählt ist oder ob japanische Leser an dieser Stelle eine andere Schreibung erwarten. Haben Sie schon eine japanische Übersetzung, prüfen wir sie im Lektorat und Korrektorat auf genau solche Stellen.
Deutsche Namen und Fachwörter in Katakana
Deutsche Namen werden weder in Kanji noch in Hiragana, sondern in Katakana nach dem Klang geschrieben, etwa München als ミュンヘン. Für den Namen eines Unternehmens oder Produkts gibt es dabei oft mehrere mögliche Schreibungen. Unsere muttersprachlichen Übersetzer wählen die Form, die japanische Leser richtig aussprechen.
Ist die Schreibung einmal gewählt, halten wir sie in der Terminologie fest, denn sie muss in allen Dokumenten gleich bleiben. Steht Ihr Produkt in der Anleitung anders als im Katalog, findet ein Kunde auf dem japanischen Markt es bei der Suche nicht wieder.
4. Keigo: Die passende Höflichkeitsstufe für Kunden und Partner
Keigo (敬語) ist die Höflichkeitssprache des Japanischen. Mit Keigo zeigt der Schreibende, wie er zum Gegenüber steht: Er ehrt den anderen, nimmt sich selbst zurück oder bleibt einfach höflich. Für Unternehmen auf dem japanischen Markt ist das mehr als eine Stilfrage. Eine falsche Keigo-Stufe wirkt im Geschäftsverkehr unhöflich, auch wenn der Inhalt stimmt.
Sonkeigo, Kenjōgo, Teineigo: Die drei klassischen Stufen
Klassisch unterscheidet man im Keigo drei Gruppen. Sonkeigo (尊敬語) ehrt den anderen und sein Handeln. Kenjōgo macht das eigene Handeln bescheiden. Teineigo (丁寧語) ist die höfliche Grundform des Keigo, die man zum Beispiel an den Endungen desu und masu erkennt.
Die Leitlinie „Keigo no shishin“ (敬語の指針) des japanischen Kulturrats vom 2. Februar 2007 teilt Keigo feiner in fünf Gruppen. Sie nennt Sonkeigo, Kenjōgo I, Kenjōgo II oder Teichōgo, Teineigo und Bikago (美化語). Die Leitlinie versteht das als Feinteilung der drei klassischen Gruppen des Keigo, drei und fünf Stufen sind also beide richtig.
Vertrag, Werbung, Kundenbrief: Welche Stufe wohin gehört
Welche Keigo-Stufe passt, richtet sich nach Adressat und Textsorte. Verträge bleiben nüchtern und kommen ohne Höflichkeitsformeln aus. Das gilt auch, wenn Sie Ihre AGB übersetzen lassen: Hier zählen klare Begriffe und eindeutige Pflichten. Kundenbriefe, Einladungen und Werbung brauchen dagegen ein höfliches Keigo, das den Kunden ehrt und das eigene Unternehmen zurücknimmt.
Werbung und Websites für den japanischen Markt formulieren meist indirekter als deutsche Texte. Unsere Marketing-Übersetzungen übertragen deshalb nicht nur die Aussage, sondern auch Ton und Keigo, damit eine Kampagne in Japan so wirkt wie in Deutschland.
Keigo gilt auch im Gespräch, etwa bei einer Verhandlung, einem Werksbesuch oder auf einer Messe. Ein Dolmetscher muss die Höflichkeitsstufen sicher beherrschen, damit das Gespräch im richtigen Ton bleibt. Für kurze Abstimmungen mit Partnern in Japan eignet sich auch das Telefondolmetschen.
Warum direkte deutsche Sätze auf Japanisch anders klingen
Deutsche Geschäftstexte sind oft knapp und direkt, etwa: „Bitte senden Sie uns die Unterlagen bis Freitag.“ In einer wörtlichen Japanisch-Übersetzung ohne Keigo kann so ein Satz für Muttersprachler fordernd klingen. Ein japanischer Geschäftsbrief formuliert dieselbe Bitte zurückhaltender und rahmt sie mit festen Formeln des Keigo.
Bei Translate-Trade wählen die Japanisch-Übersetzer das Keigo passend zu Adressat und Textsorte. Muttersprachler prüfen danach, ob der Ton beim japanischen Leser so ankommt, wie Sie ihn meinen.
Sagen Sie uns bei der Anfrage am besten, wer das Dokument liest, wer es schickt und welchen Ton Sie sich wünschen. Das hilft unseren Japanisch-Übersetzern, die passende Höflichkeitsstufe von Anfang an zu treffen. Steht ein Termin wie eine Messe oder Verhandlung in Japan kurz bevor, ist auch eine schnelle Übersetzung möglich.
5. Ohne Leerzeichen, oft kürzer: Was beim Übersetzen mit Ihrem Layout passiert

Japanischer Text sieht im Layout anders aus als deutscher: Zwischen den Wörtern stehen keine Leerzeichen, und meist ist er kürzer. Rahmen, Tabellen und Schaltflächen sind nach der Japanisch-Übersetzung deshalb anders gefüllt. Wer das früh weiß, plant das Layout von Katalogen, Anleitungen und Oberflächen für den japanischen Markt entsprechend.
Satzbau und Zahlen: Fehler, die erst der Empfänger sieht
Bei einer Übersetzung Deutsch-Japanisch lässt sich ein Satz nicht Wort für Wort übertragen. Japanisch folgt der Reihenfolge Subjekt, Objekt, Verb, das Verb steht also am Ende. Der Japanisch-Übersetzer baut deshalb jeden Satz neu auf, statt die Reihenfolge des Ausgangstexts zu übernehmen.
Auch Zahlen werden anders gegliedert, nämlich in Zehntausendern statt in Tausendern. Das Zeichen Man (万) steht für 10.000, Oku (億) für 100 Millionen. Die Angabe „5,000万円“ bedeutet also 50 Millionen Yen.
Ein Stellenfehler in der japanischen Übersetzung, etwa in einem Angebot oder Vertrag, fällt oft erst dem Kunden in Japan auf und kostet Ihr Unternehmen dann viel Geld. Wenn Sie Ihren Onlineshop übersetzen lassen, lohnt deshalb ein zweiter Blick auf jeden Preis in Yen.
Textlänge, Umbruch und Zeichenbreite im Layout
Japanisch wird horizontal oder vertikal gesetzt, vertikal von oben nach unten mit Zeilen von rechts nach links. Weil Leerzeichen fehlen, folgt der Zeilenumbruch eigenen Regeln, dem Kinsoku. Das W3C beschreibt sie in „Requirements for Japanese Text Layout“ von 2020. Danach dürfen zum Beispiel Punkt, Komma, schließende Klammern und kleine Kana nicht am Zeilenanfang stehen, öffnende Klammern nicht am Zeilenende.
Kana sind die Silbenzeichen Hiragana und Katakana, die beiden Schriftsysteme neben den Kanji. Zeichen gibt es außerdem in Voll- und Halbbreite, etwa bei Ziffern und lateinischen Buchstaben. Fehlt die passende japanische Schrift, erscheinen statt der Kanji und Kana Ersatzzeichen.
In Anwendungen sollten Schriften und Zeichenbreite deshalb von Anfang an zur Planung des Layouts gehören. Für Oberflächen und Hilfetexte bieten wir die Lokalisierung von Software an.
Wenn Sie Ihre Website übersetzen lassen, bricht der japanische Text auf jedem Bildschirm etwas anders um. Damit Kunden auf dem japanischen Markt die Seiten auch finden, hilft eine suchmaschinenoptimierte Übersetzung mit den Suchbegriffen, die Muttersprachler tatsächlich eingeben.
Dateiformate: InDesign als IDML, FrameMaker als MIF
Weil sich Umbruch und Zeichenbreite im japanischen Satz ändern, verschiebt sich der Text in Rahmen und Tabellen. In einer bearbeitbaren Datei lässt sich das Layout danach in Ihrem Programm anpassen. Wir nehmen jedes gängige Dateiformat oder PDF an. Bei einigen Programmen schicken Sie uns bitte die Exportdatei:
- InDesign als .idml statt .indd.
- FrameMaker als .mif statt .fm.
- E-Books als .epub statt .mobi oder .azw3.
Sehen Sie sich das Ergebnis nach der Lieferung einmal selbst an: im fertigen Dokument, in Ihrer Software und auf der Website auf mehreren Geräten. So erkennen Sie früh, ob Umbruch und Schrift in Ihrem Layout stimmen.
6. Zuverlässige Japanisch-Übersetzer: Wie wir jede Lieferung prüfen
Bei einer japanischen Fachübersetzung, etwa einem Vertrag oder einer Anleitung, können Sie als Auftraggeber meist nicht einmal Zahlen, Namen oder die Höflichkeitsstufe gegenlesen. Die Prüfung vor der Lieferung ist deshalb die entscheidende Kontrolle, bevor Ihre Japanisch-Übersetzung veröffentlicht wird. Zuverlässige Japanisch-Übersetzer erkennen Sie an einem festen Prüfablauf mit Muttersprachlern, an einem zertifizierten Büro und an einem Nachweis zu jeder Lieferung.
Unser Vier-Augen-Prinzip: Muttersprachler prüfen und lektorieren
Im Standardtarif entsteht die erste japanische Fassung bei Translate-Trade mit KI und wird anschließend post-editiert, also von Menschen bearbeitet. Maschinen verwechseln im Japanischen leicht die Höflichkeitsstufen des Keigo und die Lesungen von Kanji. Deshalb geht bei uns kein Text ohne Prüfung durch einen Japanisch-Übersetzer hinaus. Dafür durchläuft jede japanische Übersetzung diese Schritte:
- Muttersprachler prüfen und lektorieren die japanische Übersetzung.
- Eine zweite Person prüft jede Übersetzung nach dem Vier-Augen-Prinzip.
- Zur Lieferung gehört ein Qualitätsprotokoll.
So verbindet unsere KI-Übersetzung mit Post-Editing das Tempo der Maschine mit dem Urteil erfahrener Japanisch-Übersetzer.
Fachbegriffe und Katakana-Namen einheitlich halten
Damit ein Produktname in Katakana und ein Fachbegriff in Kanji in Anleitung, Katalog und Website gleich lauten, pflegen wir für Ihre Fachübersetzungen Terminologie und Translation Memory. Die Terminologie hält Ihre Fachbegriffe und die Katakana-Schreibungen deutscher Namen und Marken fest. Das Translation Memory ist eine Datenbank bereits übersetzter Sätze.
Bei Folgeaufträgen zeigt die Terminologie dem Japanisch-Übersetzer die festgelegte Schreibung, und das Translation Memory schlägt bereits übersetzte Sätze wieder vor. So bleiben auch spätere Dokumente einheitlich.
Qualitätsprotokoll als Nachweis für Ihr Audit
Als zertifiziertes Übersetzungsbüro legen wir jeder Lieferung ein Qualitätsprotokoll bei. Bei Japanisch hilft das besonders, weil Sie Keigo und Kanji selbst kaum gegenlesen können: Das Protokoll belegt, dass die japanische Übersetzung den ISO-Prozess durchlaufen hat.
Ist Ihr Unternehmen selbst zertifiziert, legen Sie das Protokoll beim nächsten ISO-Audit vor. Auch gegenüber einer Zentrale in Japan zeigt es, wie Ihre Dokumente übersetzt und geprüft wurden.
Ein Qualitätsprotokoll bekommen Sie auch für jede weitere Sprache Ihres Projekts. Oft ist das Englisch, etwa wenn Ihr Projekt für den japanischen Markt auch Partner in anderen Ländern Asiens erreichen soll. Unser Übersetzungsbüro Englisch übernimmt diese Fassung mit derselben Prüfung durch Muttersprachler. Auch Koreanisch gehört zu unseren Sprachen, und insgesamt bieten wir Übersetzungen in über 180 Sprachen.
Schicken Sie Ihre Texte für den japanischen Markt gern an unser Übersetzungsbüro Japanisch. Unsere Übersetzungsdienste verbinden dabei Übersetzung, Prüfung und Qualitätsprotokoll, und wir erklären Ihnen vorab, wie Muttersprachler die japanische Übersetzung prüfen.
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