Terminologie-Datenbanken und ihre Bedeutung

Terminologie-Datenbanken Bedeutung

Um Botschaften, Unternehmensziele, Marken sowie Merkmale und Bedienungenanleitungen von Waren und Materialien über die Jahre einheitlich an Kunden wie Lieferanten und ebenso zwischen verschiedenen Abteilungen zu kommunizieren, ist eine vereinheitlichte Terminologie unerlässlich.

Zusammenhängende und einheitliche Texte sind sowohl eine der wichtigsten Bedingungen für die effektive Be- und Verarbeitung mehrsprachiger Texte, als auch in Hinsicht auf rechtliche Auflagen wie die Instruktionspflicht, Produkthaftung oder Vorschriften (etwa für Maschinen).

Einheitliche Terminologie immer wichtiger

Das Arbeiten mit vereinheitlichter Terminologie wird in vielen Betrieben ein immer wichtigeres Thema, da ein konsistentes Corporate Wording maßgeblich zur Prozessoptimierung beiträgt und Schwachstellen aufzeigt. Gleichzeitig können den Anwendern dadurch standardisierte Sprachressourcen geboten werden

Früher waren Excel-Listen mit mehreren Spalten ausreichend. Heute stehen Softwareprogramme im Vordergrund, die Zusammenhänge analysieren und Doppelungen ausschließen können. Professionelle Übersetzungsbüros leisten dabei Pioniersarbeit und greifen ihren Auftraggebern auf diesem heiklen Gebiet gerne unter die Arme.

Der Nutzen von Terminologiedatenbanken

Terminologiedatenbanken sind enorme Wissensquellen, deren Wert sich mit jedem einzelnen Eintrag, mit jeder Übersetzung und mit jeder Definition steigert.

Mithilfe von Terminologiedatenbanken können Missverständnissen und Diskussionen vermieden werden, da sie klar definierte terminologische Vorgaben ermöglichen. Außerdem werden Regelwerke für Corporate Wording (firmeninterne Richtlinien für Schreibweisen und Formulierungen) für verschiedenste Abteilungen (Office, Einkauf, Verkauf, Produktion etc.) nachvollziehbar bestimmt.

Kosten sparen durch cleveres Terminologiemanagement

Um Terminologiemanagement möglichst intelligent gestalten zu können, ist für die Übersetzungsagenturen eine enge Kooperation mit den Auftraggebern wichtig. Je besser Übersetzer und Kunde zusammenarbeiten, desto schneller und effektiver lässt sich die entsprechende Datenbank füllen.

Das macht sich auch hinsichtlich der Übersetzungskosten bezahlt: Die Übersetzer können durch die Festlegung unterschiedlicher Termini größere Mengen an Text in kürzerer Zeit und zu einem eindeutig niedrigeren Preis anzufertigen (es handelt sich bei Begriffen aus der Datenbank schließlich um keine neuen Übersetzungen mehr, sondern nur um Wiedergaben bereits übersetzter Texte).

Der Auftraggeber kennt die genauen Begriffsbestimmungen natürlich am besten und kann festlegen, welche Termini am zutreffendsten sind und zukünftig verwendet werden sollen. Die Arbeit des Übersetzungsbüros kann bezüglich Terminologiemanagement Gold wert sein, aber nur dann, wenn auch der Kunde aktiv dazu beiträgt.

Bildquelle: ikarusx69 / pixelio.de

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